Sind Energy Drinks gefährlich?

Energy Drinks sind beliebter denn je. Der weltweite Energy-Drink-Markt hatte im Jahr 2013 einen Umsatz von 39 Milliarden Dollar und wird voraussichtlich bis 2021 sogar 61 Milliarden Dollar erreichen. Unter einigen Gesundheitsexperten sind die Getränke jedoch nicht so beliebt. Energy-Drinks "können eine Gefahr für die Gesundheit eines Menschen darstellen", warnt die Weltgesundheitsorganisation. Und vor allem Kinder sollten Energy-Drinks nicht trinken, laut der amerikanische Vereinigung der Kinderärzte. Diese Vereinigung weißt jedoch auch daraufhin, dass viele Zutaten von Energy Drinks auch in alltäglichen Lebensmitteln gefunden werden.Also, welche Zutaten sind das genau, und wie wirken diese auf den menschlichen Körper? Die meisten Energy-Drinks enthalten in der Regel große Mengen an Koffein, Zucker, Vitamine, so wie Vitamin-B. Außerdem sind nzien, wie Guarana, Taurin und L-Carnitin enthalten. Guarin ist eine Pflanze die im Amazonas wächst, Taurin eine Substanz in unserem Körper hilft, Fett in Energie umzuwandeln und L-Carnitin ist eine Aminosäure, die in Fleisch und Fisch gefunden werden kann.

Was ist alles in einem Energy Drinks?

"Insgesamt lässt sich sagen, dass Vitamine wie, Aminosäuren und Guarin zwar auch in natürlichen Lebensmitteln vorkommen, anber oft nicht in so hohen Dosen. Dabei entstehen Effekte, die sie sich mit dem Effekt von Koffein kombinieren und diesen auch noch verstärken können. Zu diesem Thema wurden mehrere Energy Drink Tests und Energy Drink Studien durchgeführt, die dies bestätigen. Über Koffein, Zucker und Vitamine wie Guarin und deren Zusammenspiel muss mehr Forschung betrieben werden, um festzustellen, wie diese Zutaten zusammen wirken können. Und vor allem um die Frage zu beantworten ob diese Kombination negative gesundheitliche Auswirkungen verursachen kann. Experten bestätigen, dass sie eigentliche nicht viel über die Wirkung und das Zusammenspiel der Zutaten in Energy Drinks wissen.

Jedoch muss jedem, der einen Energy Drink kauft, bewusst sein, dass das Trinken von Energy Drinks für bestimmte Personengruppen gefährlich sein kann. Dazu gehörten Personen unter 18 Jahren, schwangere Frauen und Menschen die gegenüber Koffein empfindlich reagieren. Außerdem sollte Koffein in Form von Energy Drinks vermieden werden, wenn Sie regelmäßig bestimmte Medikamente einnehmen, wie beispielsweise Adderall, das gegen Aufmerksamkeitsdefizitsyndrom verschrieben wird. Besonders diese Personengruppen sollten einen Konsum von größeren Mengen an Koffein wie in Kaffee und Energy Drinks enthalten vermeiden. Viele der Zutaten in Energy-Drinks, wie B-Vitamine und Taurin, finden sich natürlich in vielen Lebensmitteln Tatsache ist, dass Energie-Drinks unter Begutachtung von vielen verschiedenen staatlichen Sicherheitsbehörden großteils untersucht wurden.Dazu gehört auch eine kürzlich durchgeführte Überprüfung durch die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit. Die führenden Energy-Drink-Hersteller gehen aus freiem Willen alle Anforderungen ein, von einer verantwortungsvollen Etikettierung bis hin zur Anzeige der gesamten enthaltenen Koffein Menge. Erst im Jahr 2015 kam die EFSA erneut zu dem Schluss, dass es unwahrscheinlich erscheint, dass die Zutaten von Energy Drinks wie Taurin und Koffein durch ihre Zusammenwirkung negative Auswirkungen auf den Konsumenten haben.

Auf keinen Fall mehr als die empfohlene Energy Drink Menge trinken!

Auch wenn sich viele Experten nicht über die Auswirkungen von Energy Drinks innerhalb der empfholenen Mengen einig sind, sind sie sich einig, dass man auf keinen Fall zu viel Energy Drinks trinken sollte. Wer am Tag mehr als die empfohlene Menge an Energy Drinks trinkt, setzt seinen Körper hohen Risiken aus. Dies kann auf bestimmte Teile des Körpers negativ Auswirkungen haben. Beispielsweise können nach zu hohem Energy Drink Konsum über einen zu langen Zeitraum die Arterien des Herzens völlig verschließen. Denn durch das Trinken von Energy-Drinks kann die Herzfrequenz erhöht werden. Das schneller schlagende Herz könnte ein Gesundheitsrisiko darstellen. Energy Drinks erhöhren nicht nur das Stressbefinden, sondern auch die Herzfrequenz und den Blutdruck. Außerdem haben Studien gezeigt, dass sie auch das Blut verdicken. Die Auswirkungen, die Energy Drinks auf das Herz und den Kreislauf haben könnten, könnte man auf das Zusammenwirken von Koffein mit anderen Zutaten, wie dem Taurin zurückführen. Taurin ist eine Aminosäure, die bestimmte Mineralien im Blut beeinflussen kann. Auch Guarana, eine Pflanze aus dem Amazonas, wird zu bestimmten Energy Drinks hinzugefügt. Diese Pflanze enthält bereits selbst Koffein, wodurch die gesamte Koffeinmenge erhöht wird.
Energy Drinks Herz

Gefahren bei zuviel Energy Drinks

Es gab mehrere Fälle in der Vergangenheit, in denen Menschen einen Herzstillstand erlitten, nachdem sie zu viele Energy Drinks getrunken haben. In fast allen Fällen wurde bei der anschließenden Analyse nur Kofferin und Taurin im Blut der betroffenen Personen gefunden. Die Experten konnten keine weiteren Gründe für diesen Herzstillstand feststellen. Es fiel nur auf, dass die meisten Menschen eine überhöhte Menge an Taurin und Koffein im Körper hatten. In einem dieser tragischen Fälle traf es einen 28 Jährigen Mann der acht Dosen Energy Drinks getrunken hatte und daraufhin einen Herzstillstand erlitt. Eine ärztliche Untersuchung ergab, dass die Arterien seines Herzens vollständig versperrt waren. Außer den viel zu Hohen Koffein und Taurin Werten im Körper konnten die Ärzte keine weitere Auffälligkeiten ausmachen, die zu einem Herzstillstand führen.

Hepatitis durch Energy Drinks?

Manche Ärzte mutmaßen, dass die mögliche Wechselwirkung von Koffein mit anderen Zutaten die Funktion der Arterien beeinflussen kann. Diese werden dadurch eingeschränkt und können sich nicht richtig erweitern. Vor allem beim Sport stellt dies ein Problem dar. Im Training erweitern sich die Blutgefäße des Herzens und werden immer größer, damit mehr Blut durch das Herz fließen kann. Eine kleine Studie hat festgestellt, dass das Trinken von ca. einem Liter an Energy Drinks eine höhere Auswirkung auf die Herzaktiviät und auf die Erhöhung des Blutdrucks haben, als ein Liter eines anderen Getränks mit der gleichen Menge an Koffein. Daraus wird gefolgert, dass durch bestimmte andere Zutaten in Energy Drinks der Effekt von Koffein verstärkt wird. Jedoch wurde diese Studie mit nur 18 Personen durchgeführt, wodurch man nicht von einer repräsentativen Studie mit großer Aussagekraft für die Allgemeinheit sprechen kann. Trotzdem liefert die Studie ein durchaus interessantes Ergebnis, das in Zukunft noch weiter untersucht werden sollte.

Auswirkungen auf das Gehirn

Große Mengen an Koffein können nicht nur den Körper sondern vor allem auch das Gehirn beeinflussen. Wer eine zu hohe Menge an Koffein in einer zu kurzen Zeit zu sich nimmt riskiert laut einer Veröffentlichung des Internationalen Journal of Health Sciences aus dem Jahr 2015 Symptome wie Ängstlichkeit, Schlaflosigkeit, Magen-Darm-Reizunh, Muskel Zucken und Unruhe. Beispielsweise hat sogar das US-Miliät die eigenen Truppen gewarnt, dass der Komnsum von zu vielen Energy-Drinks Schlafstörungen mit sich bringen könnte. Das resultiert dann wiederum in starker Müdigkeit während Besprechungen oder Wachdiensten. Personen die am Tag drei oder mehr Energy Drinks zu sich nahmen, waren auch eher dafür anfällig in der Nacht zu wenig zu schlafen. Viele konnten nur vier Stunden oder sogar weniger pro durchschnittlicher Nacht schlafen. Personen die zwei oder weniger pro Tag tranken waren für diese Schlafstörungen nicht so stark anfällig. Auch das Amerikansische Konsortium für Gesundheit und mmilitärische Leistung empfiehlt den Militär Mitarbeitern nicht mehr als 200 Milligramm Koffein alle vier Stunden und nicht mehr als 800 Milligramm am Tag zu überschreiten. Es wurden bereits viele Studien und wissenschaftliche Fachbeiträge über den Energy Drink Konsum und das dadurch erhöhte Risiko für psychische Probleme durchgeführt und veröffentlicht. Es wurden jedoch auch Fachbeiträge veröffentlicht die darauf hinweisen, dass nicht genügend Beweise für einen kausalen Zusammenhang bestehen. Es kann somit nicht mit hundert prozentiger Sicherheit für alle Menschen gesagt werden, dass ein überhöhter Konsum von Koffein immer zu psychischen oder körperlichen Problemen führt.

Kinder und Energy Drinks

Die Popularität von Energy Drinks ist in den letzten Jahren stark angestiegen. Aber viele Experten sorgen sich besonders um Kinder und Jugendliche. Einige sind über die Auswirkungen, die diese Getränke auf junge Leute haben könnten. Aufgrund der hohen Koffeinmengen in den Energy Drinks empfiehlt die American Academy of Pediatrics, dass Kinder zwischen 12 und 18 Jahren nicht mehr als 100 Milligramm Koffein pro Tag zu sich nehmen sollten. Wird diese Menge doch überschritten kann dies zu überhöhtem Blutdruck führen. Bereits mehr als Eintausend Kinder aus den Vereinigten Staaten mussten 2010 zu einem Notdienst weil sie gesundheitliche Störungen durch Energy Drinks erlitten hatten. Erwachsene Leute hingegen dürfen mit 400 Milligram Koffein wesentlich mehr zu sich nehmen. Jedoch sollte auch diese Menge pro Tag auf keinen Fall überschritten werden.

Energy Marketing

Einige Experten beschweren sich zunehmends über die große Vermarktung von Energy Drinks und kritisierten dabei, dass die Hersteller die Erwachsenen und Kinder kaum über die Gefahren und Risiken informieren. Ein großes Problem ist dabei auch, dass es keine Regulierungen bei der Vermarktung für Energy Drinks gibt. Auch bei jungen Athleten sind die koffeinhaltigen Getränke immer beliebter. Diese sorgen für den letzten nötigen Energie Schub der oftmals über Sieg und Niederlage entscheiden kann. Es empfehlen jedoch mehrere Institutionen auf das Trinken von Energy Drinks kurz bevor, während und nach anstrengenden sportlichen Aktivitäten zu verzichten. Diese müssen mit schmerzendem Auge sehen wie immer mehr Sportler egal ob im Amateur Bereich oder im Professionellen Sportbereich zu Energy Drinks greifen. Viele der Sportler glauben, dass sie mit den Getränken bessere Leistungen abrufen können und allgmein konzentrierter, aufmerksamer und reaktionsschneller sind. Über die möglichen Risiken sind sie sich aber nicht im klaren. Wobei betont werden muss, dass es sich nur um mögliche Risiken handelt die nicht wissenschaftlich bewiesen sind.

Töten Energiegetränke junge Menschen?

Vor einiger Zeit verlor ein 16-Jähriger Junge sein Leben nach dem Trinken eines Energy-Drinks, einer Limonade und eines Kaffee-Getränks. Diese Getrönke werden tagtäglich von Jugendlichen getrunken und oft auch intensiv für diese Konsumenten vermarktet. Nachdem der Junge diese Getränke in relativ kurzer Zeit getrunken hat, konnte das Herz des Jungen einfach nicht mit der Menge an Koffein in den Getränken fertig werden. Dies war nicht der erste Fall, indem ein Jugendlicher solch einen schlimmen Preis für das Trinken dieser Getränke zahlen musste. Das Schlimme ist, dass diese Getränke gemeinhin (aber fälschlicherweise) als sicher betrachtet werden. Die Regierung muss endlich bessere Maßnahmen ergreifen, um den Koffeinspiegel in Energiegetränken zu reduzieren; Um eindeutig Empfehlungen für den sicheren Koffeinkonsum für Kinder und Jugendliche zu geben. Die Vermarktung von Energiegetränken an die Jugend aller Altersstufen muss verboten werden. Und es muss geholfen werden, die Öffentlichkeit über die gesundheitlichen Risiken der hohen Koffeinaufnahme besser aufzuklären. Koffein ist ein starker und potenziell gefährlicher Stimulant, der vor allem für Kinder und Jugendliche Gefahren birgt. Wenn die Leute an Koffein denke, denken sie gewöhnlich an Kaffee. Aber es ist nicht bekannt, dass eine einzelne Portion eines Energy-Drink mehr Koffein als eine Tasse Kaffee enthält. Während das Koffein in einer Portion Kaffee ca. 60 mg bis zu mehrere hundert mg in einem extra-großen Expresso-Getränk erreichen kann, werden diese Kaffeesorten nicht speziell an Jugendliche vermarktet so wie Energie-Drinks. Im Gegensatz zu Kaffee werden Energy-Drinks überwiegend an Jugendliche vermarktet, was die Gefahr einer extremen Koffeinüberlastung mit sich bringen kann. Von 2005 bis 2011 stiegen die Notaufnahmenfälle durch zu hohen Energy-Drinks Konsum von 1.128 auf 20.783. Im Jahr 2013 verabschiedete die Amerikanische Organisation "American Medical Association" eine Politik zum Verbot der Vermarktung von Energy-Drinks an Jugendliche unter 18 Jahren und sagte, dass Energy Drinks massive und übermäßige Mengen an Koffein enthalten, die zu einer Vielzahl von Problemen bei jungen Menschen führen können. Im Jahr 2011 veröffentlichte die amerikanische Organisation "American Academy of Pediatrics" einen Bericht über die Angemessenheit von Sport- und Energy-Drinks für Kinder und Jugendliche. Sie kamen zu dem Entschluss, dass Energy-Drinks aufgrund potenzieller Gesundheitsrisiken durch die enthaltenen Inhaltsstoffe nie von Kindern und Jugendlichen verbraucht werden sollten. Dennoch hat der Energiegetränkeverbrauch in den letzten Jahren zugenommen, auch wenn der Sodaverbrauch gleichzeitig am sinken ist. Trotz der potenziellen Gefahr durch Energy-Drinks, werden diese Getränke überwiegend an Kinder und Jugendliche vermarktet. Diese können daraus keinen potenziellen Nutzen hinsichtlich ihrer Gesundheit oder ihres Wohlbefindens ziehen. Viele Menschen argumentieren daher, dass diese Vermarktung und Werbung für diese Produkte an junge Menschen aufhören muss. Jugendliche sind die Hauptverbraucher von Energy Drinks und sollten den Anspruch haben auf vollständige Informationen, wenn ihre Gesundheit davon abhängt. Es gibt Koffein Limits für Cola Getrönke, diese sollten auch auf Energy-Drinks angewendet werden. Außerdem sollten Informationen, die auf wissenschaftlichen Tests beruhen, auch auf den Etiketten dieser Getränke zu lesen sein. Dazu gehört beispielsweise die Auswirkungen von Zusätzen wie Guarana und Taurin, die in vielen Energy Drinks vorhanden sind. Dadurch kann die Potenz und die Wirkung von Koffein erhöht werden. Da der Verkauf von Energiegetränken von Jahr zu Jahr steigt, wird der Handlungsbedarf immer kritischer. Schritte zum Schutz der Gesundheit unserer Kinder sind sowohl machbar als auch dringend notwendig. Einige behaupten, dass das Problem festgestellt wurde und jetzt die Zeit gekommen ist, um zu handeln.

Unwissenheit der Verbraucher

Viele Verbraucher kennen die Risiken eines zu starken Koffeinkonsums nicht. Jedoch sind die Verkäufer nicht gesetzlich dazu verpflichtet auf den Etiketten den Koffeeingehalt anzugeben. Dadurch können lebensbedroliche Situationen eintreten. Viele Energy-Drink-Hersteller haben freiwillig Etikettierungsinitiativen eingeleitet. Diese werden aber nicht konsequent angewendet und bieten meistens auch keine ausreichende Informationenfür die Verbraucher. Etiketten sind ein erster Schritt in die richtige Richtung.

Todesfall durch Energy-Drinks?

Vor einigen Monaten verlor ein 16-jähriger Junge sein Leben nachdem er mehrere Energy-Drinks, einen Softdrink und ein Kaffee-Getränk, in nur wenigen Stunden getrunken hatte. Anscheinend konnte das Herz des Jungen einfach nicht mit der Menge an Koffein in den Getränken fertig werden. Dieser Fall war nicht der erste. Man hört in letzter Zeit immer öfter davon, dass jugendliche einen schrecklichen Preis für das Trinken beliebter Getränke bezahlen könnten. Daher ist es äußerst verantwortungslos die Werbung und den Verkauf der Energiegetränke in der bisherigen Form zuzulassen, wenn die mögliche Gefahr von Energy-Drinks nicht eindeutig geklärt ist. Die Regierung muss Maßnahmen ergreifen, um den Koffeeingehalt in Energiegetränken zu reduzieren, um für Kinder und Jugendliche auf nummer sicher zu gehen. Die Vermarktung von Energiegetränken an junge Menschen aller Altersstufen ist laut einigen Menschen zu verbieten. Dabei wird von vielen gefordert mitzuhelfen, die Öffentlichkeit über die gesundheitlichen Risiken der hohen Koffeinaufnahme aufzuklären.

Die Inhaltsstoffe von Energy-Drinks

Red Bull ist der wohl bekannteste Anbieter von Energie Drinks zur Zeit auf dem Markt. Die Energy-Drink-Industrie mach einen Umsatz von ca. 7,5 Milliarden Euro pro Jahr. Jegliche Hersteller von Energy Drinks propagieren, dass uns ihre zuckerhaltigen Getränke einen Energieschub geben. Aber welche Inhaltsstoffe befinden sich in den hoch umworbenen Dosen, die uns mehr Energie bringen sollen? Im Folgenden werden die klassischen Zutaten und Inhaltsstoffe von Energy-Drinks betrachtet und welche Auswirkungen diese im Einzelnen auf den menschlichen Körper haben.

Koffein

Wir wissen alle, was Koffein ist und wie es wirkt. Es ist der Grund, warum die meisten von uns Kaffee so lieben und es ist der einzige Grund, warum viele von uns morgen überhaupt aus dem Bett kommen. Dieser Inhaltsstoff sollte die wichtigste Energiequelle in vielen Energy-Drinks sein. Eine klassische Red Bull Dose enthält 80 mg Koffein. Eine übliche Tasse Kaffee enthält dagegen etwa 100 mg Koffein. Ein großer Kaffee der Starbucks Kette enthält sogar 160 mg an Koffein. Viele Insitute und Experten empfehlen einem Erwachsenen Menschen nicht mehr als 400 mg Koffein pro Tag zu trinken. Es gibt so gut wie keinen Hersteller von Energy Drinks der nicht auch Koffein als Zutat verwendet. Egal ob Red Bull, Monster Energy, Rockstar Energy oder NOS Energy Drink, der Stoff Koffein ist in allen enthalten.

Taurin

Taurin ist eine Aminosäure, die in organischem Gewebe gefunden werden kann. In den 1820er Jahren entdeckten Wissenschaftler diesen Inhaltsstoff in Ochsengallen. Taurin ist außerdem auch in Fleisch und Fisch sowie in der menschlichen Muttermilch zu finden. Es wird davon ausgegangen, dass Taurin für die Entwicklung des Körpers von entscheidenden Bedeutung ist. Jedoch gibt es keinen aktuellen wissenschaftlichen Beweis, dass uns die Aufnahme von Taurin mehr Energie bringt. Wie schon Koffein gehört auch Taurin zu so gut wie allen bekannten Herstellern von Energy-Drinks.

Guarin

Guarana ist der Name einer Pflanze aus dem Amazonas. An ihr wachsen bestimmte Beeren, die ähnlich wie Kaffeebohnen Koffein enthalten. Die Guarin Bohnen enthalten sogar mehr Koffein als eine klassische Kaffeebohne.Einige Energy Drink enthalten diese tropische Beere. Die größten Marken von Energy Drink Herstellern sind Monser Energy und Rockstar Energy.

Glucuronolacton

Es gibt einige Gerüchte im Internet über mögliche Gefahren zu dem Inhaltsstoff. Dies sind aber unbegründete Behauptungen und keine wissenschaftlichen Fakten. Glucuronolacton ist ein natürlicher Stoff der im eigenen Körper produziert wird. Obwohl Glucuronolacton eine Inhaltsstoff mancher Energy-Drinks ist, ist die Wirkung, die dieser Stoff in einem Energy Drink bringen soll unbekannt. Die bekannteste Marke, die Glucuronolacton in ihren Produkten verwendet ist Monster.

Vitamin B

Vitamine B erscheint in vielen verschiedenen Formen in Energy-Drinks. Dazu gehört Vitamin B in Form von Niacin, Folsäure, Riboflavin und Cyanocobalamin. Mit Vitamin B wird häufig eine Steigerung der Leistungsfähigkeit assoziiert. Jedoch ist es nicht wissenschaftlich bewiesen, dass ein höherer Vitamin B Anteil im Körper zu einer besseren Leistungsfähigkeit führt. Es ist lediglich wichtig, dass der Körper keinen Mange an Vitamin B aufweist. Ist jedoch ein Mangel vorhanden, dann kann Ihr Körper von Vitamin B profitieren. Eine Vielzahl der großen Energy Drink Hersteller wie beispielsweise Red Bull, Monster Energy und Rockstar Energy Drink verwenden Vitamin B in ihren Drinks.

L-Carnitin

Diese Aminosäure ist ein im menschlichen Körper natürlich vorkommender Stoff, der durch die Leber und Nieren produziert wird. Aminosäure können das Energieniveau eines Menschen beeinflussen, weshalb so viele Energy-Drink-Hersteller auf diesen Inhaltsstoff nicht verzichten können. Leider ist die Menge an L-Carnitin die sich in Energy-Drinks befindet meist zu gering um eine tatsächliche und spürbare Wirkung zu haben. Außerdem ist unklar, ob der externe, zusätzliche L-Carnitin Schub auf den Körper die gleiche energetisierende Wirkung wie das selbstgenerierende L-Carnitin hat. Bekannte große Marken die diesen Stoff in ihren Drinks beinhalten sind Monster Energy, Rockstar Energy Drink und NOS Energy Drink.

Geschichte und die Entstehung von Energy Drinks

Energy Drinks waren ein Teil der frühen Softdrink-Industrie. Pepsi wurde zum Beispiel ursprünglich als Energiebooster vermarktet. Coca-Colas Name wurde von seinen beiden Wirkstoffen Kokablätter und Kola-Nüsse abgeleitet. Frische Kokablätter wurden im Jahre 1904 wegen der Bedenken über die Verwendung von Kokain in Nahrungsmittelprodukten entfernt. Staatliche Maßnahmen zwangen die Coca-Cola Company zu einer Verringerung der Koffeinmenge in deren Formel von 1916. Diese Entwicklungen resultierten in einem Ende des ersten Energy-Drink Hypes. In Großbritannien wurde Lucozade ursprünglich 1929 als Krankenhausgetränk eingeführt, um die Regenartion und Erhohlung der Patienten zu unterstützen. In den frühen achtziger Jahren wurde es als Energy-Drink zur wiedererlangung aufgebrauchter Energie vermarktet. Im Jahr 1949 wurde ein Chicagoer Geschäftsmann namens William Mark Swartz von seinen Mitarbeitern dazu aufgefordert, ein mit Vitaminen verstärktes Weichgetränk als Alternative zu Zuckersoda zu formulieren. Er entwickelte ein "Energy Booster" Getränk mit Vitaminen B, Koffein und Rohrzucker. Nachdem er in einem Fachmagazin, nach einer Organisation suchte die seine Getränke in die richtigen Flaschen abfüllen enststand eine Partnerschaft mit Charles Gordon. Damit konnte die Soda nun produziert und verteilt werden. Das koffeeinhaltige Getränk mit dem Namen Dr. Enuf wird noch heute in Johnson City, Tennessee hergestellt und einzeln verkauft.